Traumatische Erfahrungen können die Entwicklung, das Verhalten und die Beziehungsgestaltung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig beeinflussen. Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe begegnen in ihrem Arbeitsalltag häufig jungen Menschen, deren Verhalten vor dem Hintergrund belastender oder traumatischer Erfahrungen besser verstanden werden kann.
Diese Fortbildung vermittelt grundlegendes Wissen über Trauma und Traumafolgen und zeigt auf, wie ein Trauma sensibler Blick die pädagogische Arbeit bereichern kann. Neben theoretischen Grundlagen stehen die Reflexion des eigenen Handelns sowie der Transfer in den beruflichen Alltag im Mittelpunkt.
Inhalte:
- Was ist ein Trauma? – Begriffsdefinitionen und Formen von Traumatisierungen
- Auswirkungen traumatischer Erfahrungen auf Entwicklung, Verhalten und Bindung
- Neurobiologische Grundlagen: Was passiert im Gehirn und im Körper unter Stress?
- Traumafolgen im pädagogischen Alltag erkennen und verstehen
- Trauma sensible Haltung und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen
- Stabilisierung im Alltag – Was können Fachkräfte leisten, wo liegen die Grenzen?
- Selbstfürsorge und Umgang mit belastenden Situationen im professionellen Kontext
Für Mitarbeiter:innen der Hans-Wendt-Stiftung ist die Fortbildung kostenlos.