Essen und Trinken sind nicht nur lebensnotwendige Tätigkeiten, sondern gehören für viele Menschen zu den schönen, lustvollen und kommunikativen Handlungen des Lebens.
Daher ist es ein verständlicher Wunsch, pflegebedürftigen Menschen diese Lebensqualität zu erhalten bzw. sie wieder zu fördern.
Basale Stimulation beim Essen nutzt vertraute Geschmäcker, Düfte und Berührungen, um bei demenziell erkrankten oder schwerstpflegebedürftigen Menschen Erinnerungen zu wecken und die Wahrnehmung anzuregen. Durch gezielte, biografiebasierte Reize – wie das Anreichen von Lieblingsspeisen oder das Führen der Hand zum Mund – werden Emotionen und Sicherheit vermittelt, auch ohne Worte.
Inhalte:
- Basale Stimulation als Konzept verstehen
- Erinnerungen wecken – Zugang finden, Bedeutung der Essbiografie
- Wahrnehmungsförderung bei Menschen, die über eine PEG ernährt werden
- Nahrungsverweigerung
- Appetitfördernde Kommunikation
- praktische Selbsterfahrungsübungen
Hinweis:
Für die praktische Übung bitte mitbringen: 1 Plastikkaffeelöffel oder Plastikeierlöffel, einen kleinen Joghurt, eine belegte Schmierstulle, ein Messer und Brett oder Teller, 1 Geschirrhandtuch
Besonders geeignete Fortbildung für Betreuungskräfte nach §43b SGB XI.