Der Generationswechsel in der Eingliederungshilfe zeigt sich sowohl bei den Nutzer:innen als auch in den Teams. Jüngere Nutzer:innen bringen häufig andere Krankheitsbilder, Unterstützungsbedarfe und Erwartungen mit als ältere Generationen. Gleichzeitig treffen in den Einrichtungen unterschiedliche berufliche Erfahrungen, Arbeitsweisen und Haltungen aufeinander. Die Fortbildung beleuchtet diese Veränderungen und entwickelt gemeinsam praxisnahe Strategien für einen professionellen Umgang im Arbeitsalltag.
Anhand von Praxisbeispielen und kollegialem Austausch werden Herausforderungen reflektiert und Lösungsansätze für den Umgang mit unterschiedlichen Generationen erarbeitet.
Inhalte:
- Generationswechsel in der Nutzer:innenschaft – veränderte Unterstützungsbedarfe und Erwartungen
- Bedürfnisse älterer und jüngerer Nutzer:innen im Betreuungsalltag erkennen und angemessen berücksichtigen
- Unterschiede in den Krankheitsbildern, z. B. Alkoholabhängigkeit mit Folgeerkrankungen (u. a. Korsakow-Syndrom) bei älteren Nutzer:innen sowie Polytoxikomanie bei jüngeren Nutzer:innen
- Generationswechsel im Team – unterschiedliche Arbeitsweisen und Haltungen konstruktiv nutzen
- Vom „Das haben wir schon immer so gemacht“ zum personenzentrierten Arbeiten im Sinne des BTHG
Unterrichtseinheiten: 6 UE