Die Begleitung von Menschen mit Suchterkrankungen stellt Fachkräfte immer wieder vor kommunikative und persönliche Herausforderungen. Besonders im Umgang mit ambivalenten, rückfallgefährdeten oder wenig veränderungsmotivierten Nutzer:innen sind eine professionelle Haltung und eine wertschätzende Kommunikation von zentraler Bedeutung. Die Fortbildung verbindet die Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg mit praxisnahen Strategien für den Betreuungsalltag.
Im Mittelpunkt stehen Rollenspiele, Selbstreflexion und kollegialer Austausch. Die Teilnehmenden erweitern ihre kommunikativen Kompetenzen und entwickeln Sicherheit im Umgang mit herausfordernden Gesprächssituationen.
Inhalte:
- Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation (Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte)
- Ambivalenz und Rückfälle als Teil von Veränderungsprozessen verstehen
- Nähe und Distanz in der professionellen Beziehung bewusst gestalten
- Eigene Gefühle und Reaktionen im Kontakt wahrnehmen und reflektieren
- Selbstfürsorge und Deeskalation im Berufsalltag
Unterrichtseinheiten: 6 UE