Die Erstellung von Beurteilungen gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben von Praxisanleitenden. Mit den gestiegenen Anforderungen durch das Pflegeberufegesetz rückt die kompetenzorientierte Leistungsbewertung zunehmend in den Fokus. Neben fachlichen Kenntnissen sollen insbesondere personale und soziale Kompetenzen transparent, überprüfbar und möglichst objektiv eingeschätzt werden.
Doch wie lässt sich beispielsweise Kommunikationsfähigkeit konkret bewerten? Was bedeutet „wertschätzende Kommunikation“ im beruflichen Alltag – und teilen alle Beteiligten dasselbe Verständnis davon?
In diesem Seminar setzen wir uns praxisnah mit diesen Fragen auseinander, entwickeln gemeinsame Bewertungsmaßstäbe und erarbeiten Strategien für eine faire, nachvollziehbare und kompetenzorientierte Beurteilung von Auszubildenden.
Inhalte:
- Die einzelnen Phasen des Beurteilungsprozesses sicher anwenden: von der Zielvereinbarung über die strukturierte Beobachtung und differenzierte Beschreibung bis hin zur fundierten Bewertung und dem professionellen Beurteilungsgespräch.
- Qualifizierte und nachvollziehbare Leistungseinschätzungen erstellen – einschließlich der kompetenzorientierten Bewertung von Lernaufgaben.
- Praktische Abschlussprüfungen strukturiert vorbereiten, professionell begleiten und rechtssicher durchführen.
- Prüfungsängste bei Auszubildenden erkennen, angemessen darauf reagieren und unterstützend handeln.
- Fördergespräche zielgerichtet führen sowie individuelle Fördermaßnahmen planen und umsetzen.