Menschen, die ihre Urinausscheidung nicht mehr kontrollieren können, leiden unter einer Harninkontinenz. Und obwohl das Phänomen sehr häufig in der Pflege vorkommt, handelt es sich dabei nach wie vor um ein tabuisiertes und schambehaftetes Thema. Der psychische Leidensdruck von betroffenen Menschen ist sehr hoch. Pflegende können durch einen geschulten Umgang mit Harninkontinenz deren negativen Auswirkungen positiv beeinflussen und so zu mehr Lebensqualität bei den Betroffenen beitragen.
In dieser Kurzschulung lernen die Teilnehmenden, wie Harnkontinenz gefördert, Harninkontinenz reduziert bzw. kompensiert und Folgeschäden einer Inkontinenz vermieden werden kann.
Inhalte:
- Formen einer Harninkontinenz
- Kontinenzprofile
- Risiken einer Inkontinenz
- Maßnahmen der Kontinenzförderung
- Maßnahmen und Pflege bei einer Inkontinenz:
- Unterstützung bei den Toilettengängen sowie bei der Ausscheidung im Bett
- Versorgung mit Inkontinenzmaterialien
- Hautbeobachtung und Pflege des Intimbereiches
- Umgang mit einem Blasenverweilkatheter