Leitbild des Erwin-Stauss-Instituts

Das Erwin-Stauss-Institut engagiert sich auf den Gebieten der Fort- und Weiterbildung für Führungs- und Fachkräfte im Gesundheitswesen.

Unsere Kunden sind:
Fach- und Führungskräfte im Gesundheitswesen
Pflegerische und hauswirtschaftliche Hilfskräfte
Stationäre und ambulante Einrichtungen im Gesundheitswesen
Job Center und Agenturen für Arbeit
Integrationsstellen

Das Erwin-Stauss-Institut hat sich in den Jahren seines Bestehens zu einem großen Anbieter für Fort- und Weiterbildung entwickelt. Der Einzugsbereich erstreckt sich hauptsächlich von der Rhein-Mainlinie im Süden bis Flensburg im Norden und auf die neuen Bundesländer.

Vor dem Hintergrund, dass die Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen nicht losgelöst von den gegenwärtigen und zukünftigen Arbeitsfeldern der Pflege betrachtet werden können, sondern zielgerichtet die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Übernahme bestimmter Funktionen und die Bewältigung bevorstehender Aufgaben vorbereiten sollen, bietet das Bildungsangebot des Erwin-Stauss-Instituts Möglichkeiten, mit Entwicklungen der Altenhilfe Schritt zu halten. Das Weiterbildungsangebot des ESI ist darauf ausgerichtet, die Eingliederungsmöglichkeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Arbeitsmarkt Pflege zu steigern und durch aktuelle und spezielle Fortbildungen ihre Vermittlungschancen zu erhöhen.

Veränderungen der Ausbildung machen Fort- und Weiterbildung nicht überflüssig, sondern verändern ihr Profil. Das zeigt auch die Erfahrung in anderen Wirtschaftszweigen. Professionalisierung bedeutet, dass die Anforderungen an berufsbegleitende Qualifizierungen aufgrund der schnellen Entwicklung des Wissens und der Techniken eher zunehmen.
Den ständigen Praxiskontakt ermöglichen Kooperationsbeziehungen mit den Einrichtungen und dem Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung. Es bestehen Kompetenzpartnerschaften mit weiteren Trägern und Experten aus der Pflege. Beispielhaft sind hier die Hochschule und Universität Bremen sowie das Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe am Klinikum Bremen Mitte (Geno) zu nennen.

Dozententeam

Das Erwin-Stauss–Institut setzt fachlich ausgewiesene Referentinnen und Referenten mit langjähriger Berufserfahrung in der Erwachsenenbildung ein. Von Seiten des Instituts wird Wert darauf gelegt, dass sie auf dem Gebiet, das sie in der Fort- und Weiterbildung vertreten, beruflich tätig sind bzw. berufliche Erfahrung besitzen.

Ziele und Methoden

Qualifikation kann sich auf sehr unterschiedliche Aspekte der beruflichen Tätigkeit beziehen. Neben reiner Wissensvermittlung stehen im Vordergrund das Einüben von Praktiken und die Reflexion auf die persönlich Gestaltung der fachlichen oder Leitungstätigkeit, die gegebenenfalls eine Auseinandersetzung mit eigenen Persönlichkeitsanteilen beinhaltet.

Die Fort- und Weiterbildungsprogramme unterscheiden sich daher nicht nur nach dem inhaltlichen Curriculum, sondern nach ihren Zielsetzungen und den damit verbundenen Methoden.


Grundsätzlich werden im Rahmen der Veranstaltungen neue wissenschaftliche oder organisatorische Erkenntnisse in verständliche, praktikable Kursinhalte umgesetzt. Die Wissensvermittlung, hat in unseren Kursen einen wichtigen Stellenwert. Sowohl in Fachkräftekursen wie in Leitungskursen legen wir den Schwerpunkt auf Erlernen von Praktiken und Praxisreflexion, die zu einer erfolgreichen und effektiven Wahrnehmung beruflicher Aufgaben hinführen soll.

Ziel aller Veranstaltungen des Erwin-Stauss-Instituts ist es, den entsprechenden Fortbildungsbedarf aus der Sicht der Träger von Einrichtungen und Diensten, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbst, der zu betreuenden/pflegenden Menschen, denen die Qualifikation des Personals zugute kommt sowie für die Agentur für Arbeit und Berufsförderwerke aufzugreifen und in entsprechende Angebote umzusetzen.

Wir bieten hierzu Qualifizierungen an, die sich inhaltlich und methodisch am aktuellen Stand der Pflegewissenschaften und des tertiären Bildungssystems ausrichten. Hinzu kommt, dass über eine adäquate Fort- und Weiterbildung die Attraktivität der Tätigkeit und die Wichtigkeit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Einrichtungen gestärkt werden, um insgesamt das Berufsfeld höherwertig anzusiedeln.

Arbeitsfelder

Die Akademisierung und internationale Ausrichtung der Pflegeberufe bedeutet umfangreiche Veränderungen und neue Anforderungen für die Arbeitsfelder der Pflege. Das derzeitige Angebot von Qualifikationsmaßnahmen bietet die Möglichkeit, mit der Entwicklung Schritt zu halten und zielgerichtet für die Übernahme von bestimmten Funktionen zu qualifizieren.

Im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit mit verschiedenen Berufsgruppen im Gesundheitswesen, werden Veranstaltungen für unterschiedliche Fachbereiche angeboten. Dies betrifft insbesondere die ambulante Rehabilitation und das Case- und Caremanagement.

Angebotsprofil

In der Regel werden die angebotenen Themen in Form von Seminaren, Tagesveranstaltungen, Blockseminaren, Fachtagungen, Kursreihen sowie beratender Fortbildung umgesetzt. Hinzu kommen die Langfrist-Weiterbildungen, die berufsbegleitend über mehrere Wochen zur Qualifizierung einer Tätigkeit im Hinblick auf Pflegedienstleitung, Bereichsleitung, Fachkraft für Gerontopsychiatrie, Demenzexperte für das Krankenhaus, Palliative Pflege für Hilfskräfte, Casemanagement und Pflegeberatung, Zusatzqualifikationen für Hauswirtschaftskräfte und Praxisanleitung führen.

Karriere

Das ESI möchte seinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Hilfe der folgenden Instrumente persönliche Karriereperspektiven bieten:
Förderung der Lehrgangskosten unter anderem durch Meister-BAföG.
Staatliche Anerkennung des Abschlusses durch das Land Bremen (es besteht eine Vereinbarung, nach der alle Bundesländer die Abschlüsse anerkennen) sowie anderer Fachverbände (wie z. B. der Deutschen Gesellschaft für Care- und Casemanagement/Pflegeberatung nach GKV).
Auf Antrag Anerkennung der Weiterbildungsabschlüsse auf europäischer Ebene möglich.
Der Anschluss an die Weiterbildungsverordnung für die Gesundheits- und Krankenpflege entspricht den generalistischen Ausbildungsgängen auf Bundesebene. Ein Einstieg in weitere Weiterbildungsqualifizierungen sowie der Einsatz in den verschiedenen Arbeitsfeldern ist hierdurch jederzeit möglich.
Module werden verstärkt in Kooperation mit der Hochschule Bremen und der Universität Bremen durchgeführt. Eine Anerkennung im Rahmen der CPS ist für einzelne Module im Rahmen des Bachelor-/Masterstudium möglich. Damit verkürzt sich ein anschließendes Studium für die ESI-Teilnehmer/innen ausgewählter Weiterbildungen erheblich.