Erwin Stauss

 

Das Erwin-Stauss-Institut trägt den Namen des langjährigen Hauptgeschäftsführers des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (DPWV).


Erwin Stauss wurde in Mainz geboren und übernahm nach dem Studium die Leitung des Sanatoriums Naurod (bei Wiesbaden). Diese Krankenhausstiftung gehörte bereits 1934 zum aufgelösten DPWV. 1949 war der Namensgeber unseres Institutes dann Mitbegründer des wiedererstandenen Bundesverbandes des Paritätischen Wohlfahrtverbandes. Zum Geschäftsführer wurde Stauss 1955 berufen und baute die Geschäftsstelle in Frankfurt auf. Bis 1980 blieb er Geschäftsführer des DPWV. Erwin Stauss starb 1985 im Alter von 69 Jahren.


Im Rahmen seines fast 40jährigen Wirkens für die Parität hat er nicht nur „seinen“ Verband gesehen, sondern sich immer auch für verbandsübergreifende Zusammen-hänge eingesetzt. Ganz besondere Aufmerksamkeit hat er der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege gewidmet, deren Präsident er sechsmal war. Ebenso war es Erwin Stauss in seiner langjährigen Vorstandsarbeit beim Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) ein Anliegen, die Öffentlichkeit auf die Situation, die Bedürfnisse und die Probleme älterer Menschen aufmerksam zu machen.


Erwin Stauss hat bedeutende Institutionen wie die Bank für Sozialwirtschaft, die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege oder den Wirtschaftsbund gemeinnütziger Einrichtungen mitgestaltet. Unter anderem war Erwin Stauss Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes und der Goldenen Ehrenplakette des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtverbandes.