Fortbildung

„Mit Musik geht alles leichter“ Musik- und Klangtherapie für Menschen mit Demenz

Die Arbeit mit Musik ist eine sehr wertvolle Methode in der Betreuung und Versorgung von Menschen mit Demenz. Auch wenn die Demenz schon sehr weit fortgeschritten ist und die Erkrankten nur noch wenige Worte sprechen können, singen oder summen sie altbekannte Lieder mit. Sie erinnern sich an Strophen und Melodien aus ihrem Langzeitgedächtnis heraus, das ja bekanntlich am längsten erhalten bleibt. Mit dem Fortschreiten der Demenz verfallen auch die musischen Fähigkeiten, wobei das Singen sehr viel später betroffen ist, als die gesprochene Sprache. Die rhythmischen Fähigkeiten bleiben am längsten erhalten.

Rhythmische Fähigkeiten basieren auf einer Art Körpergedächtnis, das unabhängig von kognitiven und sozialen Fähigkeiten funktioniert. Musik spricht die Gefühle an und da die emotionale Wahrnehmung bis zum Tod erhalten bleibt kann sie bis zur Begleitung in der Sterbephase eingesetzt werden.

In diesem Tagesseminar wollen wir uns gemeinsam in Theorie und Praxis mit musiktherapeutischen Ansätzen auseinandersetzen. Anregungen und Tipps für die praktische Anwendung von Musik und Klängen sollen gemeinsam erarbeitet werden.

Inhalte:

  • Die Wirkung von Musik, Klängen und Geräuschen
  • Mit Musik anregen und aktivieren
  • Mit Musik beruhigen und entspannen
  • Erinnerungsarbeit mit Musik, Klängen und Geräuschen
  • Das aktive Singen
  • Das passive Hören von Musik, Klängen und Geräuschen
  • Das aktive Musizieren
  • Die Kombination von Musik und Bewegung
  • Übungen in der Gesamtgruppe / Auswertung
  • Die Bedeutung der Übungen für den praktischen Arbeitsalltag

Unterrichtseinheiten: 8 UE

Seminar

FoB 030-22

Datum

17.03.2022

Zeit

09:00–16:30 Uhr

Ort

Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung
Fedelhören 78, 28203 Bremen

Referentin

Beate Brokmann

Kosten

€ 120,00

Veranstalter

Erwin-Stauss-Institut

Fedelhören 78
28203 Bremen

E-Mail: info@esi-bremen.de

Telefon: 0421/3387923
Fax: 0421/3387924


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