Fortbildung

Pflege: Rechtliche Grundlagen im Haftungs- und Betreuungsrecht bei der Versorgung von hilfs- und pflegebedürftigen Menschen

Jeder Mensch kann durch Erkrankung, Behinderung, Unfall oder Alter in die Situation kommen, wichtige Lebensentscheidungen nicht mehr selbst treffen zu können. Die Angelegenheiten können nicht automatisch von nahen Angehörigen übernommen werden. Liegt keine entsprechende Vollmacht vor, entscheidet das Amtsgericht über den Einsatz eines Betreuers, der nicht zwingend zum Kreis der Familie gehören muss.

Diese Fortbildung bietet eine Überblick über mögliche rechtliche Vorsorgekonzepte (Vorsorgevollmacht/Betreuungsverfügung/Patientenverfügung) im Pflegealltag, aber auch im Hinblick auf die persönliche Absicherung.

Die Rechtslage wird erörtert und die formalen Voraussetzungen dargestellt. Anhand praktischer Fallbeispiele und Muster werden verschiedene Vorsorgekonzepte durchgesprochen. Dabei werden auch die im Pflegealltag regelmäßig relevanten Probleme mit dem Betreuungsrecht beleuchtet und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt.


Inhalte:

  • Gesetzliche Grundlagen des Betreuungsrechts
  • Unterschied: Vollmacht, Generalvollmacht, Vorsorgevollmacht
  • Verfahren der Betreuerbestellung
  • Voraussetzungen Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung
  • Verschiedene Aufgabenbereiche: Vermögenssorge und finanzielle Angelegenheiten, Gesundheitssorge und medizinische Behandlung, Aufenthaltsbestimmung, Fixierungsmaßnahmen
  • Patientenverfügung: Möglichkeiten und Grenzen

Unterrichtseinheiten: 4 UE

Seminar

FoB 043-19

Leistungspunkte

8

Datum

09.05.2019

Zeit

09:00–16:30 Uhr

Ort

Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung
Fedelhören 78, 28203 Bremen

Leitung

Petra Hartmann

Preis

€ 120,00

Veranstalter

Erwin-Stauss-Institut

Fedelhören 78
28203 Bremen

E-Mail: info@esi-bremen.de

Telefon: 0421/3387923
Fax: 0421/3387924


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